Markus Mildner & Conchita Wurst – Das Interview

Markus Mildner & Conchita Wurst – Das Interview

Während des Mitte Oktober 2018 zelebrierten Freedom Festivals in Maspalomas (Gran Canaria), nutzte Markus Mildner die Chance, ein Interview mit Conchita zu führen.
Es war ein mega sympatischer Talk und, selbst, wenn sie bei 35 Grad im Shuttle-Bus saßen, kurz vor dem Soundcheck und der Ton ab und an sein Eigenleben entwickelte, wurde es witzig und sehr unterhaltsam.
Markus Mildner dankt: Conchita, dem gesamten TheUnstoppables-Team sowie Lucio Proluk und MS Promotion für diesen Moment. Gerne wieder!

 

 

Markus Mildner & Conchita - Das Interview

Pfotenliebe

Pfotenliebe

Welch Glück, Du hast mich gefunden.

Welch Freude, daß Du mich wirklich kennst.

Wo des Menschen Auge weg  sieht,

erblickst Du, was die Seele zu Hause nennt!

 

Meine Tiefen, meine Höhen,

Du erträgst mich ohne Wort.

Wartest mit Sehnsucht auf jede Rückkehr,

bewachst  mit Inbrunst uns´ren Ort!

 

Bist Begleiter, bist ein Freund,

zeigst der Welt, wie stolz Du bist.

Jeder andere ist ersetzbar,

doch für Dich, bin ich es nicht!

 

Nimmst mir Elend, linderst Trauer,

lichtest Pfade schlimmster Schmach,

mit nur einem Augenzwinkern,

geben alle meine Dämonen nach!

 

Kennst kein Halten, wenn alles still steht,

pure Freude trifft Unerschrockenheit.

Mit Deinem „JA“ zum Leben, einmal selbst agieren,

wie weit wäre ich in kurzer Zeit!

 

Ich seh´ Dich rennen, seh´ Dich schlafen,

erkenn die Tricks und oft das Wilde.

Bestätigst stürmisch Treue auf allen Vieren,

wo der Mensch verweht im Winde!

 

Kommt einst der Tag, einer von uns wird gehen,

zerbricht die Welt in Millionen Scherben,

fehlt mir jetzt schon Deine Pfotenliebe,

die wie keine zweite ist, dank Dir, auf Erden!

Erhebe Dich

 

Von den Schreien Deiner Stille

bis zum Lächeln unter Last.

Empfange Liebe in den Tiefen

berge Würde aus Morast.

Erhebe Dich.

Erregt mein Körper Deine Sinne?

Kalt und roh verlangt das Tier.

Berühre Freiheit in den Wirren

empfange mich fernab der Gier.

Erhebe Dich.

Tränenaugen früher Kindheit

reißen Wunden in Dein Fleisch.

Ein Universum voller Zweifel

knechten das, was Du schon weißt.

Erhebe Dich.

Wie ein Vogel durch die Lüfte

lass der Seele ihren Lauf.

Zerfallen Lügen zu Atomen

sprengen Ketten alten Brauch.

Erhebe Dich.

Woher  nimmst Du Deine Ethik?

Jonglierst mit Ängsten und Moral.

Allein zu sein in heil´gen Räumen

Friede stirbt in genormte Qual!

Erhebe Dich.

Kein Hund beißt geliebte Hände

erlangst Du sein Herz für immer dar.

Du erwartest ew´ge Treue

wo nur des Menschen Ego atmen kann!

Erhebe Dich.

Lasse los, was Dich umzingelt

mach der Sonne in Dir Platz.

Vergebe alte Schmerzen

kehre zurück zum verborg´nen Schatz.

Erhebe Dich.

Erhebe Dich.

Erhebe Dich.

Erhebe Dich.